Welche Ziele willst du erreichen?

Werbeagentur Köln: Denke um die Ecke

Du suchst eine Werbeagentur in Köln? Die Auswahl ist groß, und es gibt eine einfache Alternative als Empfehlung:

Es gibt auch Konzeptions-/Text-/Online-Marketing-Freelancer wie mich, mit denen du externes Know-how in deine Marketing- und Vertriebsabteilung reinholen kannst. Marketingstrategie, Content-Strategie oder ein Rebranding managen? Gern! Sowas mache ich dann als externer Berater, der dich von Idee bis Umsetzung begleitet, also auch als „Übersetzer“ zwischen eurer Marken-Sichtweise, eurer Matrix und den Agenturen.

Stefan Golling Konzepte, Köln

Stefan Golling, Köln. Seit 2011 Freelance Creative Director, freier Texter Köln, Creative Consultant und Online-Marketing-Berater mit Kunden von Mittelstand bis S&P 500. Erfahrung: 1998 mit Radiowerbung in Stuttgart gestartet, 2000 als Junior-Werbetexter zu Publicis München, 2001 Counterpart Köln, 2002 als Copywriter zu Red Cell Düsseldorf (heißt heute Scholz & Friends), dort ab 2007 Creative Director.

Werbeagenturleistungen beim Kölner Freelancer anfragen

Werbeagenturen in Köln: Wie sieht die Szene aus?

Die Kölner Werbeagentur-Szene ist überwiegend mittelständisch und inhabergeführt. Von renommierten Kreativagenturen bis zu schrägen Buden (positiv gemeint!) ist alles dabei. Listen mit den 10 besten Werbeagenturen oder 20 besten Werbeagenturen kannst du komplett vergessen, denn da steht nur Mumpitz drin. Mir fallen locker auf Anhieb fast 10 Top-Agenturen in Köln ein, die du bei einer Google-Suche nicht auf Anhieb findest, wenn du den Namen nicht kennst. Deshalb die erste Frage:

Brauchst du wirklich eine Werbeagentur in Köln?

Eine Werbeagentur in Köln brauchst du vor allem aus drei Gründen:

  • Du suchst nach einem Team, das Ahnung von der lokalen Wirtschafts- und Konsumentenwelt hat – also Markt und Wettbewerb kennt.
  • Du möchtest die Leute vor Ort greifbar haben, um Dinge nicht immer per Videocall besprechen zu müssen. Das ist absolut sinnvoll.
  • Du willst eine Agentur in Köln, weil du dann viele Dienstreisen nach Köln machen kannst, um die Agentur zu besuchen. Ein valider Grund!
  • Das Qualifikationsprofil und Leistungsangebot ist für dich interessant. Und da ist Köln ziemlich gut, denn hier gibt es viele Leute mit Background aus der Markenberatung, aus Produktdesign / Corporate Design, Online Marketing / Performance Marketing und Social Media / Content Creation. Zusätzlich gibt es Weltklasse-Agenturen für Digitalmarketing und Live-Kommunikation (Messeauftritte und so).

Die typischen Klischee-Werbeleute gibt es auch, aber sie sind selten. Die findest du wirklich mehr in Düsseldorf, Hamburg und Berlin.

Kölner Werbeagenturen: wenig Bekanntheit

Wenige Werbeagenturen in Köln haben einen Weltruf wie Donnerhall.

Der schöne Grund wäre: Die Agenturen sehen sich als Dienstleister und machen einfach einen guten Job. Sie benötigen also keine fette Selbstdarstellung.

Der böse Grund wäre: Sie können es nicht, und es fehlt der Ehrgeiz.

Die Wahrheit liegt in der Mitte. Vor allem sind die Marketing- bzw. Werbeagenturen in Köln selten wirklich groß und haben damit eine internationale Präsenz mit mehreren Standorten.

Und Network-Agenturen sind lieber in Düsseldorf, weil da die Kundenstruktur (= Großunternehmen) und der Nachwuchs (= Hochschulen) besser sind.

Es gibt natürlich Ausnahmen, einige von den großen Agenturgruppen haben Standorte in Köln.

Welche Erfolge kann eine gute Agentur nachweisen?

Ich persönlich bin mit der Attribution von Erfolgen immer vorsichtig. Werbung bzw. Marketing ist Teamsport. Möglicherweise stammt die geniale Leitidee von einer Person (das passiert gar nicht mal selten), aber auch die nutzt die Inspirations-Quellen des Projekts. Ebenso ist der Erfolg von Werbung immer aufs Produkt zurückzuführen. Dann ist da das Team, intern und extern. Dann ist da das Budget. Dann ist da das Market Timing. Der Vertrieb. Die Performancler.

Aber wenn du eine Agentur nach Erfolgen fragst: Frage nicht nach weichen KPIs, sondern nach harten Zahlen. Das können auch kleine KPIs sein: Anhand von CTRs von Newslettern kann man schon was rauslesen. Bei „Marke“ wird es halt schwierig, oder bei B2B-Messeauftritten, oder oder oder.

Kreative Werbeagentur in Köln

Zuallererst gilt: Alle Werbeagenturen sind kreativ. Die Frage ist, was du unter kreativ verstehst, und in welcher Disziplin du suchst. Im ADC-Ranking sind immer mal wieder Agenturen aus Köln oder mit Standort Köln dabei, bspw. Branding-, Digital-, Design- und Live-Kommunikationsagenturen. Allerdings gilt: Ruhm ist vergänglich, und die Goldidee von vor 2 Jahren wäre heute vielleicht nicht mehr reproduzierbar (Teamwechsel). Ob’s für dich passt, findest du in der Reihenfolge Chemistry Meeting -> Workshop heraus.
Oder: Mit kreativ meinst du „unkonventionell“. Da gibt’s ein paar Kandidaten.

Spezial-Werbeagenturen in Köln

Keine Sorge, hier kommt keine Liste mit den besten Werbeagenturen in Köln oder ein wertloser Vergleich, sondern nur eine High-Level-Einschätzung. Wenn du einen Kreativdienstleister suchst, machst du am besten ohnehin erst eine Shortlist und dann ein Chemistry Meeting.

Designagenturen in Köln

In Köln gibt es großartige Designagenturen, beispielsweise fürs Packaging Design von Konsumgütern. Was die nicht so gut können ist Werbung, es sind einfach keine Full-Service-Agenturen.

Marketingagenturen in Köln

„Echte“ Marketingagenturen in Köln, also Marketing Consultants mit strategischer und operativer Power, gibt es ohnehin kaum – auch nicht in Düsseldorf, Stuttgart oder sonstwo. Wenn du so eine Marketingagentur oder Marketingfirma in Köln brauchst und finden willst: schwierig. Meistens nennen sich Marketinganturen nur so und sind im Kern ganz normale Werbe- bzw. Online-Agenturen. Eine Ausnahme sind Markenagenturen, die strategische Markenberatung anbieten. Da findet man in Köln Koryphäen.

Ansonsten geht man oft besser direkt zur Unternehmensberatung seines Vertrauens (oder geringsten Misstrauens), das eine gute Marketing-Practice hat und nicht nur glossy Folien ankarrt. Der Nachteil ist nicht selten, dass es mit der operativen Umsetzung hapert, bspw. weil das Umsetzungsteam dann Near- oder Offshore sitzt. Wenn man dann mit den „Ergebnissen“ der Senior Consultants zu einem Umsetzungsdienstleister geht, kommt es zum Reality Check, und der ist nicht immer angenehm.

Tipp: Buche einen Marketing-Freelancer in Köln, der a) das Kreative beherrscht und b) vernünftig berät.

Was es aber gibt sind:

Branding-Agenturen in Köln

Branding-Agenturen sind der neudeutsche Begriff für Agenturen für Markenberatung. Dort arbeiten Brand Consultants, die mit wohlklingenden, meist selbst erfundenden Beratungsansätzen, Marken nach vorne bringen. Die Defintion von Branding ist, Achtung Falle, nicht einheitlich:

  • Manche Branding-Agenturen sind vor allem Strategieberatungen. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von, ganz klassisch, Unternehmens- und Markenleitbild, Vision / Mission / Purpose, Brand Identity (Markenidentität) oder (Dach-)Markenstrategien. Diese Themen sind High-Level und finden auf oft Vorstandsniveau statt; eigentlich geht es oft um die Ausrichtung eines ganzen Konzerns. Besonders schwierig ist das eigentlich nicht, wenn man die Basisdaten des Marktes, des Unternehmens und der volkswirtschaftlichen Aussichten einberechnet. Die große Kunst ist hier, Konsens herzustellen.
  • Manche Branding-Agenturen sehen sich als Design-Agenturen und sind sehr gut darin, Corporate Designs, Logos, Packaging undsoweiter zu entwickeln. Allerdings denken diese Agenturen manchmal, dass das Visuelle allein schon Branding wäre. Achte bei der Agenturwahl auf einen Mix aus visionärem Geist und Pragmatismus. Ein gutes Corporate-Design-Manual ist „mittelgroß“: Ich habe schon minimale Manuals gesehen, in denen bspw. viel zu wenige Farben definiert waren, und Monster-Manuals mit absurd kleinteiligen Vorgaben. Beides nervt in der Praxis kolossal.
  • Du musst also genau schauen, ob du eine Branding-Agentur mit Beratungs- oder Design-Schwerpunkt beauftragen willst. Und lasse dir nix verkaufen, was dir seltsam vorkommt.
  • Brauchst du eine Branding-Agentur fürs Rebranding? Sinnvoll! Für ein volles Rebranding fängt es oft mit dem Logo an. Man braucht schon ein wenig Erfahrung, um als Agentur ein Logo a) zu gestalten und b) dem Kunden zu verkaufen. Zusätzlich brauchst du vorab eine Positionierung, also das Fundament für ein Rebranding. Mich kann man einspannen für die Zeit bevor Agenturen mitreinkommen, also für Leitplanken aufstellen. Die (Re-)Branding-Agentur weiß dann, wo und wie sie starten kann. Im Idealfall führt das zu schnelleren, besseren Ergebnissen. Wo Branding-Agenturen stark sind, sind nachher die Manuals fürs Design und die Umsetzung der Assets (inklusive Fahrplan zur Branding-Umstellung).
    Tipp: Lass dir Manuals zeigen. Diese können überkomplex oder unterkomplex sein, mit Beidem kann man nicht arbeiten. Weder brauchst du 30 (Akzent-)Farben noch willst du mit zwei Farben auskommen (eine davon Grau).

Online-Marketing-Agenturen in Köln

Online-Marketing-Agenturen gibt es in Köln sprichwörtlich an jeder Ecke. Fürs Bauen von Websites mit gutem technischen SEO gibt’s auf jeden Fall Top-Agenturen in Köln, ich kann da gern Empfehlungen aussprechen. Wenn’s um Strategie, Content, Ads und SEO geht, kannst du auch zu mir kommen. Das ist dann Boutique-Beratungsservice.

Für Spezialthemen wie CRM-Software und Inbound Marketing (z.B. HubSpot) kann ich im kleinen technischen Rahmen unterstützen (bspw. HubSpot aufsetzen) sowie vor allem Geschäftsmodelle in Leadgenerierungsmaßnahmen und Content übersetzen; wenn du etwas richtig Großes planst, also eine Marketing-Automatisierung auf Enterprise-Level gebe ich gern eine Empfehlung für eine „richtige“ Inbound Marketing Agentur. Solche Jobs erfordern größere Teams.

SEA-Agenturen und SEO-Agenturen (und GEO)

In der DMEXCO-Stadt Köln gibt es viele Agenturen für Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising, SEA) und Suchmaschinenoptimierung (SEO), inkkusive GEO, also Sichtbarkeit in KIs. Der Wettbewerb ist hart: Kein Wunder, denn als SEA-Agentur ist man auf ein kleines Marktumfeld begrenzt, nämlich kleine und mittlere Unternehmen. Für kleinere Accounts tut es auch der SEA-Freelancer, auch ich biete das an, und es ist wirklich kein Hexenwerk, erfolgreiche Google-Kampagnen aufzusetzen (eingebettet in eine Komplettstrategie zur Neukundengewinnung bzw. B2B-Leadgenerierung).

Große Accounts hingegen gehen entweder zu einer Performance-Agentur oder zu einer Media-Agentur – oder machen es Inhouse. In manchen Branchen genügen Google Ads längst nicht mehr, um die Vertriebziele zu erreichen; um Werbung bei bspw. Instagram und YouTube kommt man teils selbst bei B2B-Themen nicht drumrum.

Auch für SEO-Agenturen ist der Markt schwierig: Rein technisches SEO, also gut funktionierende Seiten, ist heute doch Standard. Die wahre Kunst ist es, sinnvolles und nützliches Content Marketing zu betreiben. Eine spezielle Local-SEO-Agentur muss es nicht unbedingt sein, denn das stadtgenaue Auswerten des Google-Suchverhaltens kann wirklich jeder, der den Google Keyword Planner bedienen kann. Die laufende SEO-Betreuung ist natürlich wichtig, um den Content laufend nachzuschärfen. Irgendwer sollte mindestens wöchentlich in die SEO-Tools reinschauen, oder auch in die Google Search Console, die Ergebnisse richtig interpretieren und den Content gezielt nachschärfen. SEO-Beratung kannst du bei mir auch haben. Soviel vorab: SEO kostet Geld und erfordert Geduld, lohnt sich aber. Wichtiger ist allerdings guter Content, den du für Social Media, Ads, Newsletter etc. ohnehin brauchst. Da die Leute immer weniger googlen (Stichworte: ChatGPT, Social-Media-Doomscrolling, YouTube, Podcast-Dauerberieselung) ist SEO allein kein Allheilmittel mehr.

Eine Linkbuilding-Agentur kann man natürlich auch noch einspannen, aber wie viel ein paar übel beleumundete Backlinks on top wirklich bringen, nun ja… und um ein paar wirklich gute Backlinks kann man sich selbst kümmern.

Und was weder reine SEA- noch SEO-Agenturen können, ist Influencer-Marketing (User Generated Content, UGC bzw. das Einspannen von Content Creators), TikTok für Unternehmen und sonstige nichttraditionelle Kommunikationsmaßnahmen.

Zu GEO und digitaler Sichtbarkeit: Die erste Maßnahme, die man als Kunde auch selbst in Angriff nehmen kann, ist das „Entitäten-Management“ speziell für „Local SEO“ bzw. „Local GEO“: Schau einfach, dass deinen Firmennamen, deine Adressen, deine Kontaktdaten etc. auf allen Plattformen einheitlich korrekt sind. Dazu zählen auch Querverlinkungen. Ziel: Alle KI-Systeme sollen wissen, dass es um dein Unternehmen geht. Eine gute GEO-Agentur übernimmt das natürlich für dich (oder ich, kein großes Ding), plus Beratung und Umsetzung von u.a. Schema.org kompatiblen Inhalten, und nicht nur „Hey, du brauchst eine ‚Grounding Page‘, und für die knöpfen wir dir Geld ab“.

Und vergessen wir mal nicht die „Mutter“ des Social Media, nämlich Public Relations (PR): Hin und wieder willst du mit eurem Unternehmen auch in (Fach-)Medien auftauchen, und da kann man sich dann extra eine PR-Agentur ins Boot holen. Allerdings ist das Schreiben von Pressemitteilungen oder Fachartikeln so komplex auch wieder nicht, das kann man durchaus einen Freelancer outsourcen. Den Verteiler sollte man als Unternehmen ohnehin selbst pflegen.

Kreativagentur in Köln

Kreativagentur? Hamwa nich in Köln, gehense nach Düsseldorf. Nächste Frage. Spaß beiseite: Reine Kreativagenturen vom alten Schlag – früher nannte man das „Hot Shop“ – gibt’s eigentlich gar nicht mehr. Heute bietet jede Agentur mehrere Fachgebiete an, beispielsweise Werbung und Social Media, oder kommt aus der Programmierecke plus der Designecke. Am Spannendsten sind dann oft Agenturen für „Cultural Marketing“; diese wollen die Marke ins Leben der Zielgruppe bringen, bspw. mit Collabs, Experiences etc.

Meistens sind Kreativagenturen „Full-Service-Agentur“, gerade wenn integrierte Kommunikation, 360-Grad-Kommunikation, Markenentwicklung und Markenführung angeboten werden. Media und Performance-Marketing gehören manchmal zum Full Service, manchmal nicht.

Das Label „Ehrenfeld“ zieht für Werbeagenturen noch immer, auch wenn das Büro letztlich in einem megahässlichen Gewerbegebiet liegt. So geht Vermarktung!

Stellen wir uns deshalb die Frage: Was erwartest du von einer Kreativagentur, im Abgleich zu einer Performanceagentur? Genau: kreative Ideen mitsamt Umsetzung.
Kreativagenturen nutzen zur Akquise oft die gewonnen Kreativawards, aber ob die dem Kunden wirklich was gebracht haben, steht oft nicht mal im Kleingedruckten. Zudem können die Kampagnen a) von Freelancern stammen, b) von Ex-Mitarbeitern oder c) vom Kunden selbst. Who knows! Und nur weil eine Kreativagentur mal eine Sensationsidee für eine Marke oder ein Produkt hatte, muss sich dieser Erfolg nicht zwingend wiederholen.

Das bedeutet für dich: Nehme ein bisschen Zeit und Geld in die Hand, screene Agenturen und mache eine (bezahlte) Ausschreibung. Wenn du inhouse in Sachen Marketing, Werbung und Design gut aufgestellt bist, kannst du auch mit kreativen Freelancern (ohne Zwischenhandel) arbeiten.

Eine Unterdisplin wäre noch die Namefinding-Agentur. Nun ja. Ich finde die Preise für Namefinding sehr heftig. Sich eine Wortmarke eintragen lassen ist übrigens kein Hexenwerk.

Employer Branding Agentur in Köln

In Köln gibt es viele Agenturen, die auch Employer Branding machen.

Ich habe Kunden, die haben sich eine Employer-Branding-Kampagne von einer Kölner Agentur komzipieren lassen, und, ganz neidlos, das war gute Arbeit. Fürs Employer Branding einer Versicherung habe ich bspw. Mitarbeiter-Testimonial-Videos konzipiert, die dabei helfen, den Arbeitgeber besser einschätzen zu können.

Bei mir kannst du selbstverständlich eine Markenstrategie zur Nachwuchs- und Mitarbeitergewinnung beauftragen, und das Design dazu holst du dann bei deiner Stammagentur.

Ganz hilfreich ist, dass ich a) aus meiner Arbeit für eine Business School ziemlich nah am Thema Bildung & Karrierestart bin (inklusive viel Wissen zu Gehaltsniveaus!) und b) ich dir super Leute für visuellen Content empfehlen kann (Fotos, Videos).

Bedenke jedoch, dass das Employer Branding in der Unternehmenskultur verankert sein sollte. Vielleicht muss man erst einen Schritt zurück gehen, um sich Stärken und Schwächen der Organisation bewusst zu machen. Denn wenn man zu viel Candy über die Firma drüberstreut und der Arbeitsalltag passt nicht zu den Versprechungen, dann hagelt es, ähem „Probezeitverkürzungen“, Gelbe Zettel und teils schlechte Bewertungen.

Was kosteten Kölner Werbeagenturen pro Stunde?

Also ich verlange ja schon dreistellig plus Steuer, da werden die meisten Agenturen kaum drunter liegen, also wenn dann drüber. Tagessätze zwischen 640 und 3.000 Euro sind durchaus möglich. Klar, für einen juniorigen Mediengestalter sollte man nicht tief in Tasche greifen. Auf GF-Level wird’s teurer, da die sprichwörtlich auf die Serviette gekritzelte Idee extrem wertvoll für den Auftraggeber sein kann. Bei den Preisen sollte man keine Schnappatmung kriegen, manche Autowerkstatt verlangt ja schon 200 Euro pro Stunde.

Fazit

Werbeagenturen in Köln gibt es in unüberschaubarer Zahl. Du kannst deshalb drei Strategien bei der Auswahl von Dienstleistern verfolgen:
1) Du suchst dir eine Full-Service-Agentur, die du als zentralen Hub nutzt. Das ist gar nicht schlecht, weil du dadurch dein internes Team von Projektmanagement-Aufgaben entlastest. Die Werbeagentur nutzt dann durchaus Externe (Freelancer, Partneragenturen, Media), aber du hast nur einen Ansprechpartner (= Projektmanager / agenturseitigen Product Owner).
2) Du stellst dir einen Agentur-Pool aus Spezial-Agenturen zusammen. Da kommt es auf deine Ziele und Bedürfnisse an; das Daily Business ist ein wenig komplexer, weswegen du ein sehr fittes Marketing-Team brauchst… oder
3) Du baust dir ein Netzwerk aus Freelancern auf. Ich habe Kunden, die machen das so: Große Sachen wie Website und Messe machen Spezialagenturen, das Corporate Design kommt von einer Design-Freelancerin, das Tagesgeschäft machen freie Art Direktoren und Markenberatung / Marketingberatung / Content macht ein freier Texter. Sowas klappt dann besonders gut, wenn das Marketing-Team Agentur-Background hat und im Grunde eine Art Baukastensystem-Inhouse-Agentur aufbaut. Der Vorteil ist, dass man genau die Leute bucht, von deren Leistungen man überzeugt ist. Der Nachteil ist, dass der Management-Aufwand die Fähigkeiten eines Account Directors erfordert.

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